Foodmarble Atemtestgerät
Immer wieder werde ich in der Praxis auf FoodMarble angesprochen – ein kleines Atemtest-Gerät aus Irland, das man sich für zuhause anschaffen kann. Ich nutze es selbst schon seit den Anfängen, als es noch ausschließlich Wasserstoff messen konnte. Aus meiner Beobachtung hat sich die Messgenauigkeit seitdem deutlich verbessert. Zeit, einmal einzuordnen, was das Gerät heute leisten kann – und wo seine Grenzen liegen.
Man pustet in das handliche Gerät, das per Bluetooth mit einer App verbunden ist. Diese zeigt innerhalb weniger Sekunden an, wie viel Wasserstoff und Methan in der Ausatemluft steckt – beides Gase, die entstehen, wenn Darmbakterien Kohlenhydrate vergären. Das aktuelle Modell AIRE 2 erfasst beide Gase gleichzeitig, das ältere AIRE-Modell misst nur Wasserstoff.
Was kann der Foodmarble
ich kann herausfinden, auf welche Lebensmittel bzw Fodmap ich empfindlich reagiere. Man testet ein einzelnes Lebensmittel und beobachtet über ein bis drei Stunden, wie die Werte ansteigen – etwa bei Zwiebeln, Milch oder bestimmten Zuckerarten. Ein spezielles „Intoleranz-Kit“ mit verschiedenen Substraten ist bei Foodmarble erhältlich. Du kannst die Substrate auch in der Apotheke kaufen.
Mit dem Foodmarble kann ich eine laufende SIBO-Therapie begleiten. Mit regelmäßigen Messungen lässt sich beobachten, ob die Fermentationswerte über die Zeit tatsächlich zurückgehen.
EInen SIBO-Lontrolltest kann ich mit der Challenge-Funktion durchführen und bekomme sofort mein Testergebis, was bei einer Laufenden Therapie sehr hilfreich ist, besonders bei der Elementar-Diät, wenn man entscheiden möchte, ob eine Verlängerung sinnvoll ist.
Wo die Grenzen liegen
Als Therapeutin kann ich im Portal die genauen Testergebnisse meiner Patient:innen auslesen, wenn mit FoodMarble eine sogenannte „Challenge“ durchgeführt wurde – ein strukturierter Spezial-Test, bei dem man nach Einnahme einer Testlösung über mehrere Stunden in festgelegten Abständen in das Gerät pustet. Für eine Erstdiagnose arbeite ich trotzdem weiterhin bevorzugt mit einem validierten Laktulose-Atemtest, denn FoodMarble reagiert etwas sensibler und ist anfälliger für Bedienungsfehler als ein Labortest.
In der Werkeinstellung zeigt die App keine exakten ppm-Werte, sondern nur eine Skala von 1 bis 10 an – mittlerweile kann man das aber auf ppm umstellen.
Die App ist komplett auf Englisch, auch die Lebensmitteldatenbank ist stark an britische und irische Ernährungsgewohnheiten angepasst.
Für wen sich die Anschaffung lohnt
Aus meiner Erfahrung lohnt sich FoodMarble vor allem für Menschen, die regelmäßig testen möchten bzw müssen – also öfter als zwei- oder dreimal. Für eine einmalige Abklärung ist ein klassischer diagnostischer Atemtest meist die bessere Wahl.
Mit dem Code FODM16 erhältst du 16 % Rabatt auf deine Bestellung.
Werbung: Bei Nutzung des Rabattcodes erhalte ich eine Provision. Das ändert nichts an deinem Preis, unterstützt mich aber dabei, weiterhin kostenlose Inhalte wie diesen zu erstellen.
